Praxisbeispiel
Tümpel im Grünland
Aus einer dauerhaft feuchten Stelle im Grünland entstand auf dem Hof Lehmühle ein kleiner Tümpel
Praxisbeispiel
Aus einer dauerhaft feuchten Stelle im Grünland entstand auf dem Hof Lehmühle ein kleiner Tümpel
Auf einer Grünlandfläche des Hofs Lehnmühle entstand durch eine verstopfte Drainage eine dauerhaft feuchte Stelle. Statt die Drainage wieder instand zu setzen und die Fläche wieder trockenzulegen, legte der Betrieb dort um 2010 einen Tümpel an.
Dafür wurde die Nassstelle vertieft und die Uferbereiche später mit Weidenstecklingen bepflanzt. Heute hat sich dort ein Tümpel mit natürlicher Ufervegetation entwickelt. Damit der Tümpel langfristig nicht verlandet, wird er bei Bedarf ausgebaggert.
Der Tümpel sammelt Niederschlags- und Oberflächenwasser und hält es in der Landschaft. Das Wasser kann langsam versickern oder verdunsten, anstatt unmittelbar aus der Fläche abzufließen. Gleichzeitig ist ein Feuchtlebensraum entstanden, der die Strukturvielfalt im Grünland erhöht.