Praxisfelder der Schwammregion
Wasserrückhalt gemeinsam denken
Wasserrückhalt gemeinsam denken
Wasserrückhalt betrifft verschiedene Nutzungen – und er endet nicht an Flurstücks-, Betriebs- oder Zuständigkeitsgrenzen. Landwirtschaft, Weinbau und Forstwirtschaft stehen jeweils vor eigenen Herausforderungen. Gleichzeitig sind ihre Flächen hydrologisch eng miteinander verbunden: Was oberhalb geschieht, wirkt sich unterhalb aus.
Die Praxisfelder der Schwammregion greifen diese unterschiedlichen Perspektiven auf. Sie zeigen, wie sich Wasserrückhalt je nach Nutzung darstellt, welche Rahmenbedingungen zu beachten sind und wo konkrete Ansatzpunkte für die Umsetzung liegen.
Ein Austausch findet dabei auf zwei Ebenen statt: innerhalb der einzelnen Nutzungsgruppen ebenso wie zwischen Landwirtschaft, Weinbau und Forstwirtschaft. Fachliche Vernetzungstreffen und gemeinsame Ortstermine bringen Erfahrungen zusammen, eröffnen neue Blickwinkel und helfen, Lösungen zu entwickeln, die im gesamten Einzugsgebiet wirksam sind.
Das Praxisfeld Forstwirtschaft betrachtet den Wasserrückhalt im Wald. Im Fokus stehen dabei sowohl die Waldstruktur als auch Wege- und Grabensysteme sowie Fragen der Bewirtschaftung – insbesondere im Spannungsfeld zwischen Klimaresilienz und forstlicher Praxis.
Thematische Schwerpunkte:
Das Praxisfeld Landwirtschaft beschäftigt sich mit Wasserrückhalt auf Acker- und Grünlandflächen sowie im Weinbau. Im Mittelpunkt stehen dabei praktische Erfahrungen, betriebliche Rahmenbedingungen und standortangepasste Lösungsansätze.
Thematische Schwerpunkte:
Die Praxisfelder strukturieren die unterschiedlichen Nutzungsperspektiven auf den Wasserrückhalt. Sie sind also kein fester Arbeitskreis, sondern bündeln die Themen aus Landwirtschaft, Weinbau und Forstwirtschaft.
Einen Rahmen für Austausch und gemeinsame Weiterentwicklung bieten die Vernetzungstreffen. Dort gibt es fachliche Impulse, Raum für Diskussion und die Möglichkeit, eigene Erfahrungen aus der Praxis einzubringen. Je nach Thema können Vorträge, Workshops, Ortsbegehungen oder Exkursionen Teil des Programms sein.
Dabei sind eigene Fragen, Beobachtungen und Perspektiven ausdrücklich willkommen. Ziel ist es, Wissen zusammenzuführen, Zusammenhänge im Einzugsgebiet besser zu verstehen und daraus praxisnahe Ansätze für den Wasserrückhalt zu entwickeln.
Die daraus gewonnenen Ergebnisse und Erkenntnisse werden strukturiert aufbereitet und über die Website zugänglich gemacht – unter anderem im Maßnahmenkatalog.
Eine geführte Wanderung zur Entstehung, Speicherung und Versorgung unseres Wassers im Soonwald.
Bodenaufbau in Zeiten des Klimawandels: Praxisnahe Einblicke in Direktsaat, Bodenaufbau und wasserschonende Anbausysteme mit Feldbegehung, Maschinenvorführungen und fachlichem Austausch.
Veranstaltung der Stiftung Lebensraum zu Bodenleben, Bodengesundheit und Pflanzenernährung mit praktischen Übungen und Mikroskopie.
Die Arbeitsgruppen leben vom Austausch und von unterschiedlichen Perspektiven.
Wenn Sie sich einbringen oder einfach erst einmal informieren möchten, freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme.