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Foto des Agroforsts Gladbacherhof - mit einer Kombination von Gehölzstreifen im Ackerbau (silvoarabel)

Strukturen anpassen und ergänzen

Maßnahmen, die Niederschlagswasser in der Fläche halten, anstatt es gebündelt weiterzuleiten

Bestehende Strukturen wie Wege, Gräben oder Durchlässe prägen, wie Wasser durch die Landschaft fließt. Werden sie gezielt angepasst, lässt sich Abfluss bremsen, umlenken und wieder stärker in der Fläche halten – ohne die Nutzung grundsätzlich einzuschränken.

  • Worum geht es?

    Maßnahmen dieser Kategorie setzen an bestehenden Strukturen an, die den Wasserabfluss steuern. Ziel ist es, Abflusswege zu verlängern, Wasser umzulenken und seine Geschwindigkeit zu verringern.

  • Wie wirkt das im Einzugsgebiet?

    Wird Wasser langsamer abgeführt und besser verteilt, kann mehr davon versickern und in der Landschaft verbleiben. So lassen sich Abflussspitzen dämpfen und Auswirkungen von Starkregen im Einzugsgebiet reduzieren.

  • Was ist wichtig?

    Welche Maßnahme sinnvoll ist, hängt stark vom Standort ab. Geländeverhältnisse, Nutzung und bestehende Infrastruktur sind entscheidend – ebenso die Frage, wohin Wasser sicher geleitet werden kann.

  • Zusammenspiel im Einzugsgebiet

    Einzelne Eingriffe wirken oft kleinräumig, entfalten ihre Wirkung aber im Zusammenspiel im Einzugsgebiet. Besonders entlang von Wegen, Gräben und natürlichen Fließlinien können gezielte Anpassungen dazu beitragen, Abfluss zu verlangsamen und Wasser breiter zu verteilen.